Die Geschichte des G3

Jahrelang versuchten etliche Techniker, den Rollenverschluss zu bändigen. Als sie es schafften, wollte alle Welt das neue Gewehr: Die Geschichte des G3.

Totgesagte leben länger: Schon vor Jahren hatte die deutsche Presse, allen voran "Der Spiegel", das Ende des Bundeswehr-Gewehrs G 3 verkündet. Die Nachfolge der seit fast vier Jahrzehnten im Dienst stehenden Nato-Waffe sollte das mit hülsenloser Munition schießende G 11 antreten. Aber der alte Rückstoßlader mit dem beweglich abgestützten Rollenverschluss wird die Streitkräfte des wiedervereinigten Deutschlands auch noch ins 21. Jahrhundert begleiten - genauso wie die Armeen zahlreicher anderer Länder.

Die Sturmgewehre made in Oberndorf schießen fast überall in der Welt mit: bei der norwegischen Heimwehr-Miliz genauso wie bei amerikanischen Polizei-Spezialeinheiten (SWAT-Teams), aber auch in Krisengebieten wie der Golfregion oder in Mittelamerika. Dadurch rückten der Bundeswehr-Star und seine Hersteller ein ums andere Mal in das Fadenkreuz der politischen Kritik, zumal Ermittlungsverfahren wegen illegaler Ausfuhr von Kriegswaffen in Konfliktzonen immer wieder Staub aufwirbelten.

Offiziell benutzen über 80 Staaten das von der Bundeswehr" G 3 " genannte Gewehr im Kaliber 7,62 x 51 (.308) oder eine seiner Varianten in 5,56 x 45 (.223). Mittlerweile bauen mehr als 15 Länder die von Heckler & Koch entwickelte Waffe in Lizenz. Außer in den staatlichen Waffenfabriken der Franzosen in St. Etienne oder der Engländer im Enfield-Werk Royal Ordnance stehen G 3-Fertigungsparks in Ländern wie Iran und Saudi Arabien, Malaysia und Burma, Mexiko und Brasilien, Thailand und Pakistan. Längst gehören auch Scharfschützen-Versionen und leichte Maschinengewehre zur G 3-Waffenfamilie. Selbst die weltweit bekannte Maschinenpistolen Baureihe MP 5 basiert auf dem aufschießenden Verschlusssystem des G 3. Doch das Heckler & Koch-Gewehr kam erst über Umwege zum Erfolg, denn die erste Entwicklungsphase endete im Nichts.

Wie das legendäre AK 47 des Michail Kalaschnikow war das G 3 eigentlich ein Produkt des Zweiten Weltkriegs. Die Geschichte des Gewehrs begann schon, bevor es die Firma Heckler & Koch gab - 1941 in den Oberndorfer Mauserwerken. Damals dachten die Konstrukteure der Abteilung für leichte Waffen unter ihrem Leiter Ernst Altenburger über einen Ersatz für den Repetierer 98k nach. Mauser, aber auch Konkurrent Walther stellten dem Heereswaffenamt Versionen eines halbautomatischen Gewehrs 41 vor. Da die Serienfertigung des Walther-Modells weniger Zeit in Anspruch nahm, machte die Firma aus Zella Mehlis das Rennen.

Mauser reagierte mit einer Kursänderung: Ernst Altenburger gab die Devise aus, bei neuen Waffenentwicklungen "von Anfang an in Blech zu denken". Durch die Blechprägetechnik ließ sich nicht nur die Fertigungszeit enorm verkürzen, sondern auch die Material und Herstellungskosten drastisch reduzieren. Außerdem wogen die Stahlblech-Waffen viel weniger als die aus dem vollen Material gefrästen Exemplare.

Da die Mauser-Konstrukteure schon die beiden Maschinengewehre 34 und 39/42 in der Stahlblech-Prägetechnik gebaut hatten, kannten sie das Problem dieser Methode: die Haltbarkeit des Verschlusses, den Dauerfeuer-Serien enorm belasten. Schließlich entschied sich Altenbergers Abteilung für ein Verriegelungselement in Form von zylindrischen Rollen, die sich anders als beim MG 39/42 in einer Kalotte an einem Teil des Mantelumfangs abstützten. Um diesen Rollenverschluß herum baute Mauser verschiedene Prototypen, unter anderem ein MG und einen leichten, vollautomatischen Karabiner für die als "43" bezeichnete Kurzpatrone 8 x 33 Polte.

Schon Anfang 1942 funktionierte der erste "Maschinenkarabiner". Er hatte einen feststehenden Lauf und einen starr verriegelten Rollenverschluss und ging als "Gerät 06H" in die G 3-Geschichte ein. Doch die Entwicklung war damit noch lange nicht abgeschlossen, denn die starke Rückprallenergie des starren Rollenverschlusses führte immer wieder zu Verschleißerscheinungen. Das Zauberwort hieß schließlich "halbstarrer Rollenverschluss". Doch zaubern konnte man mit dem Gerät 06H noch nicht, in das die Techniker Anfang 1943 den runderneuerten Verschluss einbauten. Sie mussten mühsam von Hand Entlastungsrillen in das Patronenlager einziehen, ohne die sich das Gewehr nicht gebrauchen ließ. Etliche Konstrukteure zerbrachen sich den Kopf darüber, wie sie die Verschluss-Leistung verbessern konnten. Unter ihnen befand sich auch Wilhelm Stähle, der bei vielen Experten als der Erfinder des halbstarren Rollenverschlusses gilt. Andere halten dagegen den Techniker Johannes Grossfuß für den Vater dieses Systems.

Auf den richtigen Weg kam Mauser jedoch auf damals ungewöhnliche Weise: Bislang hatten die Konstrukteure erst in der Praxis nach einer Lösung gesucht und waren dann zu einem Theoretiker gegangen, um sich ihre Eingebung nachrechnen zu lassen. Dagegen konzipierte Dr. Karl Maier aus der Mauserschen Forschungsanstalt das Prinzip des halbstarren Rollenverschlusses zuerst am grünen Tisch und gab anschließend seine Erkenntnisse an Altenburger weiter.

Der Abteilungs-Chef muss anfangs bedenklich den Kopf geschüttelt haben, denn auch diese Verschluss-Variante litt noch an einer großen Rückprall-Tendenz. Bei den Dauerfeuer-Tests in der Schießabteilung öffnete der Verschluss immer wieder mit einer extremen Geschwindigkeit von rund 20 Meter pro Sekunde.

Dagegen lagen die normalen Werte zwischen sechs bis neun Meter pro Sekunde. Die Ausreißer stauchten das Bodenstück kräftig zusammen, da es der enormen Verschlusskraft nicht gewachsen war.

Trotzdem orderte das Heereswaffenamt im Sommer 1943 vier weitere Prototypen. Der Hersteller ging mit Hochdruck an ein Versuchsprogramm, um alle Probleme zu bewältigen. Bis zum November beseitigte Mauser die letzten Kinken, und Anfang 1944 konnte die Erprobungsstelle Heer in Kummersdorf mit dem Testbeschuss beginnen. Alles klappte wie am Schnürchen; die Tester waren begeistert. Die Waffe wog nur acht Pfund und damit knapp drei Pfund weniger als das Walther/Haenel-Sturmgewehr 44. Aber auch andere Faktoren sprachen für das neue Mauser-Modell: Nach Untersuchungen des Fertigungstechnischen Büros Dürenberg im sächsischen Bad Riesa belief sich der Produktionsaufwand lediglich auf siebeneinhalb Arbeitsstunden. Für das Stgw 44 benötigte der Hersteller dagegen 14 Stunden.

Mit dem Ziel, das Gerät 06H als Sturmgewehr 45 (M) einzuführen, bestellte das Heer eine Nullserie von 30 Waffen für Truppenversuche. Aber mittlerweile eilte das Tausendjährige Reich mit schnellen Schritten auf sein verdientes Ende zu, das sich auch durch irgendwelche Wunderwaffen nicht mehr verzögern ließ. Während Berlin schon unter dem Beschuss der Russen lag und die letzten Funktionäre des NS-Reiches im Bunker den Geburtstag des großen Verführers feierten, rückten am 20. April 1945 französische Truppen in Oberndorf ein. Sie fanden unter anderem die nahezu kompletten Teilesätze der 30 Truppenversuchs-Waffen; die meisten Exemplare wanderten in englische und amerikanische Museen. Unterdessen zerstreuten sich auch die Mauser-Techniker der Forschungsanstalt in alle Winde; in Oberndorf ruhte vorerst der Betrieb.

Bei ehemals 720 Mitarbeitern der Mauser-Entwicklungsanstalt hat das Verschluss-Prinzip des Stgw 45 natürlich viele Väter. Aber nur wenige beschäftigten sich mit dem Projekt von Anfang bis Ende und auch noch über das Ende hinaus. Einer dieser Getreuen war Ludwig Vorgrimler aus der "Konstruktionsabteilung für leichte Waffen" bei Mauser. Der Not gehorchend, schloss er sich 1947 zunächst einer 138 Mann starken Entwicklungsgruppe an, die aus ehemaligen Mauser-Ingenieuren und -Facharbeitern bestand und im elsässischen Mühlhausen bei der französischen Rüstungsindustrie Lohn und Brot fand. Dort kam auch das Projekt 06H alias Stgw 45 wieder ins Gespräch. Dessen halbstarrer Rollenverschluss tauchte jedenfalls wenige Jahre später in der neuen französischen Maschinengewehr-Konstruktion AA 52 auf.

Doch zur gleichen Zeit bahnte sich eine zweite Auslandsverbindung an, der das 06H-Sturmgewehr-Projekt seine Wiedergeburt verdanken sollte. Im Jahr 1949 bekam Diplom-Ingenieur Werner Heynen, ehemals Generaldirektor der Gustloff-Werke und Vorsitzender des Hauptausschusses "Automatische Waffen" im Ministerium Speer, Besuch von Vertretern der spanischen Regierung. Sie boten ihm eine Chance, in seinen alten Beruf zurückzukehren. Heynen sollte eine Gruppe deutscher Waffen-Spezialisten zusammenstellen und leiten, um der aufstrebenden spanischen Rüstungsindustrie das nötige Know-How zu vermitteln.

Zu den Experten, die Heynen ansprach, gehörte auch Vorgrimler. Er hätte Mühlhausen gerne den Rücken gekehrt, da ihm die Arbeitsbedingungen dort nicht gefielen. Aber so einfach war das nicht: Die Franzosen weigerten sich, ihm einen Reisepass auszustellen. Schließlich verschwand Vorgrimler ohne Voranmeldung aus dem Elsaß und wechselte im September 1950 schwarz über die spanische Grenze.

Als Vorgrimler seine neue Stelle antrat, waren mehrere Kollegen aus der englischen und amerikanischen Besatzungszone schon seit Januar bei der Entwicklungsarbeit. Zu den Projekten gehörte auch ein modernes Sturmgewehr, das zwei ehemalige Rheinmetall-Fachleute bereits entworfen hatten. Dabei handelte es sich um einen verriegelten Gasdrucklader mit Stützklappenverschluss für eine geplante Mittelpatrone im Kaliber 7,92 mm.

Die beiden Rheinmetaller wachten mit Argusaugen über die Tätigkeit des Neulings aus dem Hause Mauser. Vorgrimlers Idee von einem Rückstoßlader mit halbstarrer Verriegelung traf bei den einstigen Konkurrenten auf Misstrauen. Außerdem brachten Tests der beschlagnahmten Stgw 45Bausätze und auch die Berechnungen der Spanier immer wieder die Achillesferse des Geräts 06H zum Vorschein: Der Rollenverschluss litt nach wie vor unter seiner hohen Rücklaufgeschwindigkeit im Dauerfeuer. Zu allem Überfluss konnte Vorgrimler seine Ideen den Spaniern durch Sprachprobleme kaum erklären. So durfte er an seinem Entwurf nur unter dem Vorbehalt weiterbasteln, dass die deutsche Forschungsgruppe dieses Modell lediglich als eine Art eiserner Reserve zum Gasdrucklader-Projekt weiterführte.

Schwierigkeiten machte auch der Bau des Prototyps, weil keine spanische Firma geeignete Tiefziehbleche herstellen wollte. Die Staatsfabriken lehnten Prägetechniken naserümpfend ab. Sie hielten die Qualität des aus dem Vollen gefrästen Stahls für das einzig Wahre - genau wie deutsche Hersteller vor dem Zweiten Weltkrieg. Nur eine kleine Fabrik in Pinto in der Nähe von Madrid ließ sich dazu überreden, die Bleche herzustellen. Als das Material eintraf, baute die Forschungsgruppe das neue Gewehr mit eilig angefertigten Behelfswerkzeugen zusammen. Sein Name ergab sich aus dem Entstehungsort "Centro des Estudios Tecnicos Materiales Especiales" -Cetme.

Mit dem 2. Juni 1951 kam für Vorgrimler der Tag, an dem sich die Zukunft seines Projekts entscheiden sollte: Generalissimus Franco höchstpersönlich ließ sich den Prototypen in der Nähe des Prado vorführen. Die dazu nötige Munition entstand abermals in Eigenregie. Vorgrimlers Kollege Dr. Günther Voss entwarf eine Patrone im Kaliber 7,92 mm mit einem ungewöhnlich langen Geschoss. Das, Treibmittel musste er aus Belgien besorgen, denn vor Ort gab es nur Blättchenpulver für die Standardmunition 8 x 57. Während Voss an der Munition bastelte, konstruierte und baute Vorgrimler die notwendigen Prüfgeräte. Für den Test-Schießstand sorgte Franco: Er beauftragte eine Pionierkompanie damit, eine 600 Meter lange Schneise in den Wald zu schlagen. Denn auf diese Entfernung sollte der Konstrukteur die Künste seiner Waffe beweisen.

Obwohl Vorgrimler mit seinem Gewehr noch nie so weit geschossen hatte, beeindruckte er alle Anwesenden mit den Trefferleistungen. Dagegen machte der ärgste Konkurrent seines Gewehrs, der als Modell 1 designierte Gasdrucklader, von Anfang an nichts als Schwierigkeiten und stand an diesem Tag nur als Schauobjekt zur Verfügung. So erhielt Vorgrimler einen Auftrag für drei weitere Prototypen. Im November

1952 hatten bereits alle Versuchsmodelle Tests mit mehr als 10000 Schuss hinter sich, während der Funktionsnachweis für das Modell 1 immer noch ausstand.

Trotzdem plagte den Cetme-Rückstoßlader nach wie vor eine zu hohe Aufprallgeschwindigkeit. Als sogar Verschlussteile zu Bruch gingen, breitete sich Panikstimmung aus. Aber nach eilends anberaumten kinematischen Untersuchungen mit selbstgebauten Parallel-Lichtgeräten fand die Forschungsgruppe die Lösung: Sie entwickelte eine sogenannte Rückprallsperre, die im Dauerfeuer die Funktionssicherheit gewährleistete. Damit lag der Weg zu Truppenversuchen frei, und Cetme produzierte zwei Nullserien von 100 und 120 Stück.

Mittlerweile hatte sich jedoch auch in Deutschland einiges getan.. Die Bonner Politiker werkelten eifrig am Wiederaufbau der Streitkräfte. Da sie dazu natürlich auch Waffen brauchten, nahmen die deutschen Dienststellen im Amt Blank (wie das spätere Verteidigungsministerium noch hieß) vorsichtig erste Kontakte zu ehemaligen Rüstungsfabriken auf. Seit der totalen Entwaffnung von 1945 durften die Waffenhersteller nur noch Friedenswarenbauen. Aber die meisten Firmen, wussten noch, wo ihre ehemaligen Mitarbeiter steckten. Deshalb wandten sich die Bonner auch an den Chef des spanischen Verteidigungsrats, und sie hatten Glück General Vigon vertrat die Ansicht, dass die Entwicklungen der deutschen Gastarbeiter durchaus ihrem Heimatland zugute kommen dürften. Gleichzeitig meldeten die Amerikaner Ihre Interesse am Cetme-Gewehr an. Das US-Heer wollt, die neue Waffe auf ihrem Versuchsgelände Aberdeen Proving Ground testen.

Deshalb packte Ludwig Vorgrimler vier Exemplare ein und machte sich auf den weiten Weg über den großen Teich. Währenddessen schloss die spanische Truppe ihre Feldversuche mit der 0-Serie ab, und die Serienfertigung lief an. Die notwendigen Prägewerkzeuge und Maschinen kamen dank der traditionell guten deutsch-spanischen Industriekontakte von der Firma WMF aus Geißlingen an der Steige. So kurbelte Vorgrimler mit seinem Gewehr schon die deutsche Exportwirtschaft an, lange bevor die Bundeswehr seine Entwicklung benutzte.

Auch die Ergebnisse der US-Tests ließen weltweit die Militärs aufhorchen. Auf Wunsch der Amerikaner hatte Cetme das Kaliber auf das Maß 7,62 x 51 geändert. Die als .30 T-65 bezeichnete neue US-Laborierung erregte genauso viel Aufsehen wie das Gewehr und machte auch auf dem Zivilmarkt Furore, allerdings unter anderem Namen: 1952 führte der Olin-Konzern die Patrone als .308 Winchester ein.

Zwei Jahre später fanden Cetme-Vorführungen in aller Welt statt: in Frankreich, Holland, Österreich, Italien, Portugal und Schweden genauso wie in Chile, Brasilien und Ecuador. Mit dem Jahr 1955 fiel auch für die Bundeswehr der Startschuss, denn die Bundesrepublik gehörte nun zum Nordatlantischen Bündnis (Nato) und zur Westeuropäischen Verteidigungsunion. Die ersten Freiwilligen rückten in Andernach in die erste Kaserne und brauchten natürlich auch Waffen. Vorerst mussten sie sich allerdings mit abgelegten britischen und amerikanischen Modellen zufrieden geben - Enfield No. 4 und M 1 Garand.

Da es im eigenen Land noch keine Rüstungsbetriebe gab, konnte das Bundeswehrbeschaffungsamt (BWB) zunächst nur im Ausland einkaufen. Doch lediglich die Belgier konnten sofort und in der entsprechenden Stückzahl von 100 000 Gewehren liefern. Deshalb führte Bonn 1956 das FN FAL im neuen Nato-Kaliber .308 als Gewehr 1 (G 1) ein. Gleichzeitig liebäugelten die Militärs mit einem von SIG gebauten Schweizer Gewehr, das sie als G 2 testeten. Doch die Entwicklung dieser Waffe steckte noch in den Kinderschuhen. Und so reiste im Januar 1956 auch eine deutsche Kommission nach Madrid, um 400 Cetme-Gewehre für Truppentests einzukaufen.

So wie sein Gewehr kehrte auch Ludwig Vorgrimler wieder nach Deutschland zurück. Obwohl er viele verlockende Angebote bekommen hatte, entschied er sich für sein altes Stammhaus Mauser.

Trotz des Erfolgs in aller Welt hatte das G 3 genannte Cetme-Gewehr in Deutschland keinen leichten Stand. Einige Militärs favorisierten eine brandneue Waffe, die mit 120 Testexemplaren als G 4 im Rennen stand: das von Eugene Stoner in den USA entwickelte Armalite AR- 10. Als Lizenz-Hersteller des nicht einmal sieben Pfund schweren Gewehrs trat die niederländische Staatsfabrik Artillerie Inrichtingen in Hembrug auf.

Für das G 3 sprach dagegen, dass die Einzelteile bei der 1949 gegründeten Firma Heckler & Koch im Inland montiert werden konnten. Schon seit dem 1. Mai 1955 baute das Unternehmen, das nur einen Steinwurf von Mauser entfernt saß, die Cetme-Gewehre in seinen Werkshallen zusammen. Die Militärs wünschten etliche Änderungen, die Heckler & Koch bei der nächsten Bauserie sofort umsetzte. Dazu zählten eine Durchlademöglichkeit im gesicherten Zustand, ein 20schüssiges Stangenmagazin, der Wegfall des Verschlussfanghebels, ein Handschutz aus Kunststoff und nicht zuletzt eine fest am Lauf montierte Abschussmöglichkeit für Gewehrgranaten. Außerdem bekam die Waffe eine generelle Abmagerungskur verordnet. Doch von den ersten Testexemplaren blieb nichts als Schrott, nachdem sie in der Infanterieschule im fränkischen Hammelburg in Landserhände geraten waren. So dauerten die Versuche noch bis zum Frühjahr 1957, dann sollte das G 3 endlich eingeführt werden.

Doch die Düsseldorfer Rheinmetall GmbH durchkreuzte den Plan. Sie besaß einige MG-42-Patente, darunter das Hauptpatent für einen Rollenverschluss. Aufgrund dieser Unterlagen versuchte die Firma, die Waffenfertigung bei Cetme und Heckler & Koch zu unterbinden. Der Rechtsstreit dauerte fast ein Jahrzehnt, zumal auch Mauser kräftig mitmischte. Dann beruhigte ein Vergleich fast alle Gemüter, wobei dem Rheinmetall-Konzern ein gewisses Produktionskontingent zugestanden wurde. Doch es gab noch andere Probleme: Die niederländische Firma "de Kruithorn" mit Sitz in s'Hertogenbosch hatte eine Nutzungslizenz von der Cetme erworben und war dann von den "Industrie-Werken Karlsruhe" gekauft worden. Erst nach einigem Hin und Her, wobei auch die Vergabe von Munitionsaufträgen für die Bundeswehr eine Rolle spielte, erhielt der Bund die Generallizenz für das G 3.

Unterdessen machten sich die Heckler & Koch-Techniker unter Federführung ihrer Chefs Theodor Koch und Alex Seidel daran, die vorhandenen Waffen konstruktiv zu verbessern. Koch entwickelte beispielsweise die aus Metallgranulat bestehende Nachschlagmasse für den Verschlussträger, wobei der jetzt überflüssige Sperrhebel wegfiel. Dazu kam eine neue, einschiebbare Schulterstütze für Fallschirm und Gebirgsjäger, wodurch die bisher 102 Zentimeter lange Waffe auf 80 Zentimeter schrumpfte.

Im Jahr 1959 erklärte die Bundeswehr das G 3 zur neuen Standardwaffe. Ein ausschlaggebender Faktor dafür lag in der Herstellung. Während das FN-Gewehr 24 Kilogramm Material und auch 24 Arbeitsstunden benötigte, reichten für das G 3 zehn Kilogramm und rund zwölf Stunden. Mit dem Konstruktionsstand von Dezember 1964 erhielt das G3 den Zusatznamen A2. Aber die Bundeswehr brachte immer weitere Forderungen auf den Tisch. So verlangten die Militärs, dass sich jedes G 3 nur durch den Aufsatz eines Zielfernrohrs als Scharfschützenwaffe einsetzen ließ. Dabei sollte die abnehmbare Montage auch noch schnelles Einzel- und Dauerfeuer ohne Treffpunktverlagerung verkraften. Außerdem wollte die Bundeswehr gleich drei verschiedene Optiken berücksichtigt wissen. Kein Wunder, dass die Entwicklung sieben Jahre dauerte.

Das gewünschte Zielfernrohr erforderte einige Änderungen an der Waffe, die zu der als "Freischwinger" bekannten Version G 3 A3 führten. Die Variante mit einschiebbarer Schulterstütze erhielt die Bezeichnung G 3 A4. Die Herstellung der neuen Soldatenbraut lag nun völlig in den Händen von Heckler & Koch. Mit dem Auftragsvolumen wuchs auch die Firma, und die einstige Hauptproduktion von Nähmaschinenteilen rückte immer mehr in den Hintergrund.

Die Exportaufträge trafen fast Nonstop ein. Zu den ersten Bestellern gehörte Schweden. Allerdings orderten die Skandinavier erst, nachdem das G 3 einige ungewöhnliche Extremtests gegen andere Konkurrenten bestanden hatte. So musste das Gewehr nach einer 100-Schuß-Serie ein Bad im Schnee aushalten, wobei es mit einer Schneefräse traktiert wurde. Anschließend blieb die Waffe so lange im Schnee liegen, bis das in die Waffe eingesickerte Schmelzwasser gefroren war. Erst dann schossen die Tester weiter.

Das G 3 bestand jede Tortur mit Bravour, aber die Schweden gaben sich noch nicht zufrieden. Die bei der Bundeswehr vorgeschriebene Lebensdauer von 6000 Schuss reichte ihnen nicht aus. Erst forderten sie eine Dauer-Belastung von 12 000, dann sogar von 18 000 Schuss. Schließlich einigten sie sich mit H & K auf 15 000 Schuss. Die daraufhin speziell gefertigte Version hieß "Automatkarbin 4" und besaß eine besondere Oberflächenvergütung von Blechgehäuse und Rohr, einen Polygondrall, eine Pufferverbesserung sowie eine Visiererweiterung auf 500 Meter.

Die Schweden waren von ihrem AK 4 so begeistert, dass sie Heckler & Koch aufforderten, eine dazu passende Pistole zu entwickeln. So schlug die Geburtsstunde der P 9/P 9S. Andere Länder folgten mit Bestellungen, und bald verhandelten die Oberndorfer Manager nicht mehr nur über Waffen, sondern auch über Lizenzverträge und Produktionsmaschinen. Manchmal nahmen die Geschäfte hochpolitische Formen an, so Mitte der 60er Jahre im Fall des Iran. Denn bei der Lizenzvergabe an die persische Monarchie saß auch die Bundesregierung am Verhandlungstisch. Als Vehikel für den Export von Know How, Maschinenpark, Rohmaterialien und Spezialteilen diente die bundeseigene Firma Fritz Werner.

Dabei ging es nicht immer mit rechten Dingen zu. Um die strikten deutschen Ausfuhrbestimmungen zu umgehen, lieferte Oberndorf Waffenteile an Royal Ordnance nach England oder an andere Lizenzhersteller etwa in Frankreich oder Saudi Arabien. Von dort gingen die Sturmgewehre an Empfänger, die sie eigentlich nie hätten bekommen dürfen: Spezialeinheiten der DDR, palästinensische Terroristen, lateinamerikanische Guerilleros. Derartige Aktionen brachten die Oberndorfer immer wieder in die Schlagzeilen und die Bundesregierung in einen herben Erklärungsnotstand.

Nach der Libanon-Invasion im Juni 1982 präsentierten die Israelis dem Bundeskriminalamt lange Listen mit Waffennummern von erbeuteten G 3 und MP 5 aus PLO-Beständen. Wiesbaden leitete Ermittlungsverfahren ein, ließ sich aber soviel Zeit, dass einzelne Vergehen bereits verjährt waren, als sie zur Anklage kamen. Trotz allem behauptete Bundeskanzler Kohl noch Monate später vor dem Bundestag: "Der Bundesregierung ist nichts über deutsche Waffen in Terroristenhand bekannt." Einige Jahre später trennte sich der Bund verschämt von seiner hauseigenen Firma.

Zu einem ähnlichen Stein des Anstoßes entwickelte sich das bei Heckler & Koch als G 3-Nachfolger gebaute G 11. Die Idee zu dem Projekt mit der hülsenlosen Patrone hatten die HK-Techniker Thilo Möller, Dieter Ketterer und Günther Kästner schon Ende der sechziger Jahre - Außerdem war die Dynamit Nobel AG mit von der Partie, deren Gründer Alfred Nobel bereits im Jahr 1891 ein Patent auf hülsenlose Munition bekommen hatte.

Als es Heckler & Koch gelang, den damaligen SPD-Verteidigungsminister Georg Leber für das Vorhaben zu interessieren, flossen ab 1974 Forschungsmittel des Bundes nach Oberndorf. Ein erster Prototyp sollte mit vierkantigen Pulverpreßlingen auf Oktogen-Basis funktionieren. Das ursprünglich aufgesetzte Geschoss verschwand immer mehr in diesem Körper, dessen Selbstentzündungs-Punkt bei 260 Grad lag. Zum Vergleich: Nitropulver entzündet sich schon bei 160 Grad. Statt aus einem Magazin sollte das Gewehr die Munition direkt aus der Verpackung verschießen. Außerdem wollte H & K mit einer kontrollierten Feuerstoß-Schaltung die Trefferwahrscheinlichkeit vergrößern. Aber bei den ersten Tests im Jahr 1977 fiel der Neuling aus Oberndorf mit Pauken und Trompeten durch.

Probleme mit der Abdichtung und mit Selbstentzündungen in der heißgeschossenen Waffe plagten die Prototypen auch in den nächsten Jahren. Trotzdem lobte die Presse das G 11 immer wieder als Meilenstein der Waffengeschichte und verglich es mit dem Dreyse-Gewehr.

Doch auch an Kritikern mangelte es nicht. Konservative Militärs konnten sich mit dem futuristischen Design des schießenden Kastens kaum anfreunden. Außerdem tauchten bald Zweifel an der Aufhaltekraft der kleinen Patrone auf. Und nicht zuletzt stellte sich die Frage, wie sich die hülsenlose Munition mit den Grundsätzen der Nato-Standardisierung vereinbaren ließe. Anfang der 80er Jahre hatten die meisten Nato-Partner bereits nach amerikanischem Vorbild die 5,56er Patrone eingeführt. Die Bundeswehr schoss jedoch noch mit der 7,62 x 51 und klapperte hinterher. Nach unzähligen Versuchsreihen und rund 84 Millionen Mark Entwicklungskosten aus Steuergeldern (manche sprechen gar von 100 Millionen) erhielt das G11 im Jahr 1989 endlich den Status "serienreif". Nun sollte eine Kleinserie entstehen, um die Waffe bei der Truppe durchzuchecken. Die Oberndorfer hofften auf eine Vorfinanzierung der Produktionsmaschinen durch den Bund. Doch die Wiedervereinigung machte ihnen einen dicken Strich durch die Rechnung. Der Nato und der Bundeswehr fehlte plötzlich der Feind, und die per Bündnis- und Friedensvertrag zahlenmäßig reduzierten Streitkräfte besaßen auf einmal mehr Gewehre als nötig.

Heckler Koch hatte mit dem G 11 -Projekt alles auf eine Karte gesetzt und stand nun vor dem Bankrott. Erst wollte der französische Konzern GIAT den Betrieb aufkaufen. Doch die Firma sprang ab, als klar wurde, dass die Fertigungsrechte für das G 11 nicht bei H & K, sondern beim Bund lagen. Schließlich bekam Heckler & Kochs britischer Geschäftspartner Royal Ordnance den Zuschlag.

Zur gleichen Zeit musterte die Bundeswehr das probeweise eingeführte G 11 wieder aus. Die endgültige Ablehnung verkündete das Bundesministerium für Verteidigung im Juni 1993. Zum Erstaunen früherer Kritiker des Projekts erklärte der - Parlamentarische Staatssekretär Bernd Wilz (CDU), dass ein Hauptgrund dafür in der mangelnden Möglichkeit zur Standardisierung mit den Nato-Partnern läge. Er setzte hinzu: "Der angestrebte Technologievorsprung ist nicht erreichbar gewesen. Nur unter einem unverhältnismäßig hohen Finanzeinsatz hätte er erzielt werden können."

So wanderte die Hightech-Waffe kurzerhand in die Wehrtechnische Studiensammlung nach Koblenz. Und die lange Kette der bundesdeutschen Rüstungsskandale wurde um ein 100 Millionen teures Glied länger.

Am Neckar gingen trotzdem noch nicht die Lichter aus. Die HK-Manager hoffen jetzt, quasi als Trostpflaster den Zuschlag für ein neues Sturmgewehr 36 alias HK 50 zu erhalten. Dafür möbelten sie ein aus den sechziger Jahren stammendes Projekt etwas auf, unter anderem mit einer optischen Visierung und einer modernen Schäftung.

Warum die Bundeswehr allerdings nicht schon vor Jahren den einfachen Schritt vom G 3 zum kleinkalibrigeren HK 33 ging, kann niemand erklären. Da sich die Bauweise beider Modelle gleicht, müssten weder Waffenwarte noch Ausbilder groß umlernen. Selbst einige Ersatzteile könnten weiter verwendet werden. Aber vielleicht wäre eine solche Lösung zu logisch und zu billig gewesen - und mit beiden Attributen haben Ministerialbürokraten und Politiker ja so ihre Schwierigkeiten.

Munitions-Verpackung ersetzt Magazin

Genau wie das M16 oder das AK47stellt das G 3 die Basis für eine komplette Waffenfamilie nach Baukastenmuster dar. Im Kaliber 7,62Nato existieren außer den beiden Bundeswehr-Grundmustern mit fester oder einschiebbarer Schulterstütze und 450 Millimeter langem Lauf eine Version G3K mit 322-mm-Lauf die zwei MG-Versionen HK 11 E mit Stangenmagazin und HK 21 E mit Gurtzuführung sowie die Scharfschützengewehre G 3/SG 1 und PSG 1. Außerdem offeriert Heckler & Koch seit 1964 eine Modellpalette im Kaliber .223 als Gruppe II alias HK 33 und später als Gruppe III/HK 32 für die Ostblock-Patrone 7,62 x 39 mm M 43. 1961 begann Heckler & Koch, gemeinsam mit Cetme das futuristische Modell 36 für die neue Kleinpatrone 4,6 x 36 mm zu bauen. Ab 1971 beteiligte sich ebenso Dynamit Nobel an dem Projekt. Auch beim HK 36 bildet der Rollenverschluss das Kernstück des Systems. Aber das neue Modell verschießt die Munition nicht mehr aus herkömmlichen Magazinen, sondern direkt aus der Verpackung zu je 30 Schuss.

Das HK36 bildet die Grundlage für den als HK50 bezeichneten G 3-Nachfolger im Kaliber.223. Auf dem, Wünschzettel der Bundeswehr stehen genau 25986 Stuck, denn vorerst sollen nur Spezialeinheiten und Sonder-Formationen Wie die AMF-Brigade oder die UNO-Truppen das HK 50 als G 36 bekommen. Die endgültige Form des Maschinenkarabiners steht noch nicht fest. H&K bietet ihn mit einem seitlichen Klappschaft oder mit einem modernen "Bull pup"-Schaft samt hinter den Pistolengriff verlegtem System an; Dazu soll es die lMG Version 36 geben, zu deren Ausstattung wie beim Sturmgewehr eine dreifach vergrößernde Optik mit integriertem Leuchtpunktvisier gehört.

Das Sandkorn im Getriebe

Selbst nach 35jährigerDienstzeit beim Bund steht das G 3 in dem Ruf, unverwüstlich zu sein. Das System verkraftet die oft lieblose Behandlung durch die wehrpflichtigen 12-Monats-Wunder erstaunlich gut, und die moderne Kunststoff-Schäftung verträgt mehr als die alten Holzkolben. Ein Manko liegt allerdings in der Befestigung des Gehäusebodenstucks mit den beiden Steckbolzen, wodurch die Schulterstütze irritierend Wacklig sitzt. Auch die gebogene, zu kurze Form der Kolbenplatte an der einschiebbaren Schulterstütze macht es schwer, einen sauberen Anschlag zu finden. Ansonsten scheint das G 3 durch nichts kleinzukriegen zu sein. Im wehrtechnischen Museum in Koblenz liegt angeblich ein Exemplar, das nach einem Mammuttest von 100 000 Schuss auch noch ein Dauerfeuer von 1000 Schuss unbeschadet Überstanden hat.

VISIER prüfte mehrere Veteranen auf ihre Tauglichkeit, darunter auch das halbautomatische Reservistengewehr HK 41. Vorab: Die Bundeswehr-Patrone Besitzt ein 146 Grains schweres Weichkern - Vollmantelgeschoss mit einem Durchmesser von 7,80 bis 7,82 Millimeter. Dank der 44-Grains-Ladung Kugelpulver kommt es auf eine durchschnittliche Anfangsgeschwindigkeit von 800 Meter pro Sekunde (plus / minus 20 m/s). Ein halbwegs gut erhaltenes Dienstgewehr schafft damit auf 100 Meter Zehn-Schuss-Gruppen mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern auf 300 Meter Streukreise von 30 Zentimeter (über die offene Visierung geschossen) Mit der Zielfernrohr-Variante und der ausgewählten Scharfschützenmunition halbieren sich diese Werte bei gleicher Ladung. Und die Plastik- Trainingspatronen liefern auf 50 Meter Trefferbilder von sechs Zentimetern und auf 100 Meter von 20 Zentimetern. Allerdings verdrecken sie den Lauf so stark, dass man ihn etwa alle 20 Schuss mit einer Messingbürste durchziehen sollte.

Ein sauberes G 3 mit nicht verbeultem Magazin kennt eigentlich keine Ladehemmungen. Das System verträgt nur eins nicht - Sand im Auswurffenster. Wenn sich Krumen zwischen Gehäuse und Verschlussträger festsetzen, stockt die Waffe beim Zuführen und Verriegeln. Das gleiche kann bei verstärkt schmauchbildenden Patronen passieren, da die Gase über die Entlastungsrillen im Patronenlager auch nach hinten in den Verschlussbereich dringen. Bei einem Reservistenschießen mit argentinischer Munition verkleisterten die Verschlussköpfe so stark, dass die Waffen beim Laden nicht mehr verriegelten. Da dem G 3 ein Verschlussdrücker wie beim M 16 A1 fehlt, geht dann nichts mehr. Doch mit guter Nato-Munition übersteht das G 3 ungesäubert auch 500 Schuss ohne Ladehemmung Trotzdem bringt jedes Schießen eine mehrstündige Reinigungs-Prozedur mit sich; jeder moderne Gasdrucklader lässt sich schneller reinigen.

(Quellenangabe; Manfred Kersten / David Th. Schiller, VISIER 12/93)

 

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